Sicherheit im eigenen Zuhause

22 Juni 2017

Steigen die Einbruchszahlen tatsächlich so stark wie man den Eindruck hat? Wird unser Leben immer unsicherer?

Dazu ein klares JEIN!

Die Werte der Statistiken steigen zwar stetig und die Aufklärungsraten sinken. Trotzdem ist der tatsächliche Anstieg der Einbruchszahlen deutlich geringer als der gefühlte Anstieg, was auf die hohe Präsenz dieses Themas in den Medien zurückzuführen ist. Aber was hilft uns die Statistik, wenn sich der Täter nicht daran hält?
Bei einem guten Bekannten wurde Mitte des letzten Jahres eingebrochen. Eine Alarmanlage gab es nicht. „Bei mir gibt es ja nichts zu holen", sagte er mir. Er wusste sogar etwas Positives aus der Sache zu ziehen. Schließlich würde es wohl nicht wieder passieren, denn statistisch gesehen wäre er mit diesem Einbruch durch. Unglücklicherweise kannte derjenige, der sechs Wochen später bei meinem Bekannten einbrach, die Statistik wohl nicht.
Natürlich zieht ein Einbruch finanzielle Folgen nach sich, es entstehen Schäden, es muss viel Papierkram für die Versicherung erledigt werden. Aber die wichtigste Frage ist: Was machen Einbrüche oder auch nur deren Präsenz in den Medien mit uns und unserer Lebensqualität? Wir sprechen von Sicherheitsbedürfnis und Sicherheitsgefühl. Welchen Wert hat unsere gefühlte Sicherheit? Welchen Wert hat es, ohne ein mulmiges Gefühl in den Urlaub zu fahren oder nach Hause zu kommen? Welchen Wert hat es, ohne ein komisches Gefühl nachts alleine zu Hause zu sein? Das sollte für uns alle einen hohen Wert haben. Denn wie es ist, wenn man sich in seinem eigenen Zuhause nicht mehr sicher fühlt, weiß man erst, wenn es bereits zu spät ist.

Mit freundlichen Grüßen
Ron Toben Sicherheitstechnik GmbH